“Schläft ein Lied in allen Dingen…”

Wie mit viel Fantasie und Fingerspitzengefühl aus einem unscheinbaren Holzkästchen ein Musikinstrument entsteht, durften 12 Schüler*innen der Klassen 5 und 6 der BEST-Sabel Grundschule Kaulsdorf in einem ganz besonderen Workshop erleben.

Sie waren eingeladen, im Gründerzeitmuseum des Gutshauses Mahlsdorf auf eine ungewöhnliche Zeitreise zu gehen. Die Museumsleiterin Monika Schulz-Pusch gab ihnen in einer Führung durch das denkmalsanierte Haus einen Einblick in die Gründerzeit – einer Epoche, die sich besonders an Einrichtungsgegenständen ablesen lässt.

Gemeinsam bestaunten sie historische Möbel mit filigranen Holz-Intarsien sowie viele ungewöhnliche und seltene Musikinstrumente. Vom Restaurator Horst Riesebeck erfuhren die Schüler*innen, wie mit diesen „Musik-Maschinen“ Töne erzeugt worden sind und wie diese dann gespeichert werden konnten.

Konzert mit kleinen Kunstwerken

Inspiriert von den historischen und kostbaren Einzelstücken durften die Kinder sich auch selbst ausprobieren: Im Labor des Bezirksmuseums Marzahn-Hellersdorf bekamen die kleinen Künstler*innen jeweils ein Holzkästchen zum individuellen Verzieren sowie ein selbst ausgewähltes Spielwerk mit Melodien wie „Fur Elise“ oder „Pink Panther“. Aus Farbe, Holz und viel Kreativität entstanden schließlich unterschiedlich gestaltete und einzigartige Musiktruhen. Als Höhepunkt des Besuchs wurden diese dann in einem gemeinsamen Konzert ausprobiert.

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2020 präsentierten die Schüler*innen der Grundschule Kaulsdorf ihre Spielwerkkästchen und berichteten interessierten Besucher*innen über den Entstehungsprozess der Kästchen sowie die Hintergründe dieses Workshops.

Bilder: ©Thomas Knoll/Denk mal an Berlin e.V.