Im Gespräch mit Fachhochschüler*innen der BEST-Sabel Berufsakademie

Die Fachhochschüler*innen Isabell H. (23), Philipp (27), Emma (19) und Isabell I. (23) beenden in diesem Jahr die einjährige Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik. Hier geben Sie noch einmal Einblicke in Zeit des gemeinsamen Lernens und ihre Pläne für die Zukunft.

 

Wie seid ihr auf die BEST-Sabel Berufsakademie gekommen?

Isabell I.: Ich habe mir auch andere Schulen in Berlin angeschaut, aber dort herrschte nicht die richtige Atmosphäre für mich. Hier bei der BEST-Sabel war das anders. Es ist ein großes, offenes  und freundliches Gebäude, hier wird man gegrüßt. Ich empfinde es als angenehme und positive Atmosphäre. Außerdem finde ich die Ausstattung ansprechend und auch die zentrale Lage hat mir gut gefallen. Mein Gefühl sagte mir einfach, die BEST-Sabel Berufsakademie könnte zu mir und meinen Vorstellungen passen.

Emma: Ich habe ja hier schon die Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht, daher kannte ich bereits die meisten Lehrer*innen. Sie sind alle sehr hilfsbereit, nett und zuvorkommend. Man harmoniert gut mit ihnen. Das war auch ein Grund, warum ich wieder hierher wollte, es hat einfach gut gepasst. Ich finde: Wenn es mit den Lehrer*innen passt, macht das Lernen auch viel Spaß.

Isabell H.: Ich bin auf die Schule gekommen, weil meine Schwester hier das Erzieher*innen-Studium gemacht hat. Sie hat mir von der Berufsakademie erzählt und meinte, es sei hier richtig gut, die Klassen seien klein und sie würde es weiterempfehlen.  Ich hatte mir auch andere Schulen angesehen. Dort haben sie mich länger warten lassen,  und da wusste ich nie, ob es nun schlussendlich klappt. Hier bei der  BEST-Sabel war es richtig gut, weil das Team der Ausbildungsberatung proaktiv und von sich aus angerufen hat. Ich wurde im Prozess sehr gut unterstützt und brauchte mich nur noch um weniges zu kümmern. Das fand ich sehr gut, und daher entschied ich mich auch für diese Schule.

Philipp: Für mich liegt die Schule nur 15 Minuten von zu Hause entfernt, von daher hat es gepasst.

Ich habe ja schon einige soziale Bereiche gesehen. Man hat meist bessere Chancen mit einem Studium.

Was war eure Motivation für die Fachhochschulreife?

Philipp: In England habe ich auch mit Menschen mit Beeinträchtigungen gearbeitet und dann wollte ich das auch in Deutschland machen. Für einen angemessenen Lohn braucht man entweder eine Ausbildung in Deutschland oder ein Studium. Ich habe mich für ein Studium entschieden und dafür benötigt man ein Fachabitur.

Isabell H.: Das erste Ziel war es für mich, weiterzukommen – auch schon mit dem Hintergedanken, auf jeden Fall ein Studium zu beginnen. Ich weiß, wie schwer es im sozialen Bereich ist, mit dem Verdienst auszukommen und sich etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe ja schon einige soziale Bereich gesehen. Man hat meist bessere Chancen mit einem Studium.

Emma: Meine Motivation war es, erst einmal eine Perspektive für das spätere Berufsleben zu bekommen und sich später auch weiterbilden zu können.  Und natürlich auch einen guten Abschluss zu bekommen, mit dem ich dann ein Studium im sozialen Bereich beginnen kann.

Isabell I.: Nach dem Abschluss zur Sozialassistenz wusste ich schon, dass ich auch weitermachen möchte im sozialen Bereich. Meine Motivation war ganz klar das Studium. Ich wusste, dass ich dafür das Abitur brauche.

Meine größten Lernerfolge hatte ich mit Mathe. Es hat sogar richtig Spaß gemacht.

Welche Fächer liegen euch und warum?

Isabell H.: Für mich ist Sozialwissenschaften das beste Fach. Ich fand aber auch alle anderen Fächer auf ihre Art und Weise richtig gut, selbst Mathe. Anfangs war Mathe für mich noch ganz schlimm, am Ende hat es dann aber richtig Spaß gemacht. Ich habe viel geübt und mich durchgekämpft.  Insgesamt fand ich aber alles interessant. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich in den unterschiedlichen Fächern schon viel mitbringe und dass mir vieles sehr gut liegt und sich meine Stärken dort gut weiterentwickelt haben.

Philipp: Ich hatte auch den größten Erfolg mit Mathe, weil ich da vorher immer eher schlecht drin war. Aber wenn man sich hingesetzt und gelernt hat, dann funktionierte es auch. Insgesamt waren aber alle Fächer in Ordnung.

Emma: Ich fand auch Sozialpädagogik am interessantesten, vor allem wegen der Vielfalt. Man hat immer etwas Neues und Interessantes dazugelernt.

Isabell I.: Ich kann mich dem nur anschließen. Ich fand auch Sozialwissenschaften am interessantesten, gerade wenn man im sozialen Bereich arbeiten möchte. Aber auch Englisch ist sehr interessant. Meine größten Lernerfolg hatte ich auch mit Mathe – wahrscheinlich auch wegen des Lehrers und der lockeren Atmosphäre. Es hat sogar richtig Spaß gemacht.

Wir hatten untereinander richtig viel Unterstützung. Wir haben uns geholfen, wenn jemand eine Frage hatte.

Mathe kann also auch Spaß machen?

Isabell H.:  Ja, man hatte auch viele Chancen bekommen, zu zeigen, was man kann. Anfangs dachte ich noch, das wird nichts und es wäre eher aussichtslos bei mir. Ich habe mit schlechten Noten gestartet und hatte in den Klausuren dann aber eine eins. Es funktioniert also, wenn man wie wir einen richtig guten Lehrer an der Seite hat, der auch wirklich will, dass man weiterkommt und gute Noten schreibt. Dann funktioniert es.

Philipp: Es gab halt nicht zu viel Druck und man hatte jetzt auch eine andere Motivation.

Isabell I.: Genau, man ist ja jetzt auch älter und selbstdisziplinierter…

Philipp: … und wir haben jetzt auch ein klares Ziel vor Augen.

Isabell H.: Und wir hatten auch untereinander richtig viel Unterstützung. Wir haben Lerngruppen gebildet und uns geholfen, wenn jemand eine Frage hatte.

Alles in allem hatte ich das Gefühl, das passt einfach, ich bin hier auf dem richtigen Weg.

Gab es bisher einen Moment oder eine Situation, in der ihr gemerkt habt, dass ihr mit der Fachhochschulreife genau die richtige Entscheidung getroffen habt?

Philipp: Ja, wenn man dann die Noten weiß (lacht).

Isabell I.: So einen einzelnen Moment gab es zwar nicht, dafür eher ganz allgemein über das Jahr hinweg die Resonanz, die man bekommt – sei es durch die Noten oder von den Lehrer*innen, oder einfach vom Gefühl her: Ich gehöre hier hin, ich gehe hier gerne hin, mich interessiert das, es läuft gut. Alles in allem hatte ich das Gefühl, das passt einfach, ich bin hier auf dem richtigen Weg.

Isabell H.: Ja, als sich das Jahr dem Ende zuneigte. Da hatte ich schon ein richtig großes Ziel vor Augen, da wusste ich, was ich machen möchte und was ich dafür brauche. Das hatte ich davor nie so richtig. Ich wusste davor nicht, was ich wirklich will und wo es hingehen soll. Hier war das dann ganz anders. Da habe ich dann schon gemerkt, dass es ein richtig guter Schritt gewesen ist, hierher zu kommen. Man muss halt manchmal auch erst einmal Erfahrungen sammeln, um zu wissen, was man wirklich machen möchte.

Und wo zieht es euch nach dem Abschluss hin?

Isabell H.: Ich möchte auf jeden Fall Soziale Arbeit studieren und habe mir auch schon eine renommierte Schule – die einzige staatliche – in Berlin ausgesucht. Das wäre mein größter Wunsch, dort studieren zu können.

Philipp: Zuerst wollte ich Heilpädagogik studieren, mir hat aber auch Soziale Arbeit sehr gut gefallen, das hatten wir gerade im Unterricht. Ich interessiere mich für unterschiedliche Bereiche. Da ich ja aber schon viele Jahre mit Menschen mit Beeinträchtigungen gearbeitet habe, könnte ich mir auch diesen Bereich gut vorstellen.

Isabell I.: Ich kann mir vorstellen, Soziale Arbeit zu studieren, aber ich interessiere mich gleichzeitig für Psychologie und Kriminologie und könnte mir auch vorstellen, als Sozialarbeiterin in einer NVA zu arbeiten. Mit der Fachhochschulreife hat man viele unterschiedliche Möglichkeiten.

v.l.n.r.: Emma, Philipp, Isabell H., Isabell I.