23 März Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus an unserer Berufsakademie
Vom 17. bis 30. März 2026 setzt unsere Berufsakademie für Erziehung und Soziales ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus. Anhand verschiedener Projekte und Aktionen möchten wir unsere Schulgemeinschaft für das Thema sensibilisieren, Reflexion fördern und gleichzeitig Haltung sichtbar machen.
Sticker gegen Rassismus – kreativ und sichtbar
Im Eingangsbereich wurde eine Fläche aufgebaut, auf der Schüler*innen eine Stickerwand gestalten können, indem sie selbst ausgewählte und mitgebrachte Sticker darauf platzieren. Auf diese Weise wird ihr Blick für den öffentlichen Raum geschärft, insbesondere dafür, welche Botschaften uns im Alltag begegnen.
In den zwei Aktionswochen soll sich die Wand füllen und so zu einer visuellen Debatte entwickeln. Durch das Bekleben und auch Entfernen entsteht ein Austausch über die Botschaften der Sticker und setzt auch ein öffentlich sichtbares Zeichen der Haltung direkt im Schulalltag.
Kreativwettbewerb – Dein Sticker gegen Rassismus
Begleitend zur Stickerwand startet noch ein schulinterner Wettbewerb. Dabei können Schüler*innen eigene Sticker-Motive einreichen und am Ende stimmt die gesamte Schulgemeinschaft über die Entwürfe ab. Der Gewinnersticker wird anschließend in einer Auflage von 500 Stück gedruckt.
Zudem wurde die Stickerwand durch Plakate von Schüler*innen der Designschule ergänzt, die den Diskurs im öffentlichen Raum der Schule aus professioneller gestalterischer Perspektive erweitern.
Tägliche Thesen im Foyer – Mitmachen und Reflektieren
Außerdem hängen im Foyer täglich neue Thesen zum Thema Rassismus. Dabei können Schüler*innen und Studierende ihre Meinung mit Dot-Markern abgeben. Und so sehen die Thesen beispielhaft aus:
- „In Deutschland gibt es strukturellen Rassismus.“
- „Rassismus betrifft uns alle – auch wenn wir ihn nicht selbst erleben.“
- „Sprache kann rassistisch sein, auch ohne böse Absicht.“
Alle Thesen werden im Unterricht gemeinsam erschlossen und diskutiert, so dass sie am Ende der Aktionswochen zu einer Galerie zusammengestellt werden können. Darüber hinaus werden die Lehrkräfte mit ihren Klassen einen Gallery-Walk durchführen, die Abstimmungsergebnisse analysieren und dabei Argumente für Diskussionen sammeln.
Zuckerfest in der Lounge
Am Montag, den 23. März, feiern wir gemeinsam das Zuckerfest. Neben der Verteilung von süßem Gebäck wird die Begegnung und der Austausch in unserer Lounge im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung zeigt außerdem die religiöse Vielfalt unserer Schulgemeinschaft inklusive eines „Eid Mubarak“-Grußes im Treppenhaus.
Raum für Diskussion im Unterricht
Die Lehrkräfte haben zu jeder These auch eine Impulsfrage erhalten, um mit den Schüler*innen ins Gespräch zu kommen. Dabei ist das Ziel nicht die Einteilung in „richtig oder falsch“, sondern vielmehr die Förderung von reflektierter Argumentation, Empathie und demokratischem Dialog.
Wie intensiv diese Impulse im Unterricht weiterwirken, zeigt eine Rückmeldung aus dem Deutschunterricht:
„Als wir unsere Erfahrungen zusammengetragen haben, war der Schock groß – viele wussten gar nicht, was andere im Alltag erleben. Gleichzeitig sind daraus echte Gespräche, neue Perspektiven und viel Solidarität entstanden. Am Ende haben wir sogar die Pause vergessen.“
Unser Ziel: Haltung zeigen
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus verstehen wir als Übungsraum für demokratische Debatten, Training der Argumentationsfähigkeit und gleichzeitig Stärkung der Haltung. Dabei sind alle Aktionen ein sichtbares Bekenntnis unserer Schule gegen Rassismus: gemeinsam, kreativ und offen für Dialog.





