Dies ist eine Archivseite. >>Zur aktuellen Website <<
Suche

Berufsausbildung
  • - v Logopäde/in
    Es wird eine zukunftsweisende und marktgerechte Logopädenausbildung geschaffen, die basierend auf dem Gesetz über den Beruf des Logopäden und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden (LogAPrO) folgende fachliche Schwerpunkte aufweist:

    • Anwendung moderner elektronischer Medien und Technologien zur barrierefreien Kommunikation
    • Vermittlung einer fremdsprachlichen beruflichen Handlungskompetenz in Englisch
    • Vertiefungsfach "Musiktherapie"

  • - v Kurzübersicht
    Beginn:
    Jährlich Anfang Oktober

    Dauer:
    3 Jahre

    Aufnahmebedingungen:
    Mittlerer Schulabschluss alternativ dazu eine andere gleichwertige Ausbildung oder Abitur, nach Prüfung können auch Bewerber mit Hauptschulabschluss und  Berufsausbildung zugelassen werden
    v
    Unterrichtsfächer:
    Medizinische Grundlagenfächer (Anatomie, HNO, Pathologie, Pädiatrie, Neurologie)
    Sozialwissenschaften
    Psychologie
    Pädagogik
    Linguistik und Phonetik
    Logopädische Fächer wie Sprachentwicklungsstörungen,
    Stottern und Stimmstörungen und neurologisch bedingte
    Sprech-, Sprach-, und Schluckstörungen
    Sprecherziehung und Stimmbildung in Kleingruppen
    Planung, Durchführung und Auswertung der logopädischen Therapien unter fachlicher Anleitung und Supervision
    Umgang mit modernen Medien und Technologien in der Logopädie

    Praktikum:
    Hospitationstage mit Lehrvisiten in HNO und Neurologie
    fachpraktischer Unterricht schon ab drittem Semester
    großes Abschlusspraktikum (mindestens 15 Wochen, auch teilbar) bei unseren Kooperationspartnern in logopädischen Praxen und Kliniken

    Prüfung:
    Zulassung erst nach Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme möglich
    schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen in verschiedenen Grundlagenfächern und in der Arbeit mit und am Patienten unter Aufsicht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin (LaGeSo)

    Finanzierung und Förderung
  • - v Schwerpunkt barrierefreie Kommunikation
    Es gibt zahlreiche Menschen, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Behinderung nicht oder nicht ausreichend sprechen können. Nicht sprechen können ist immer verknüpft mit reduzierten Möglichkeiten hinsichtlich der Gestaltung von Beziehungen und des persönlichen Lebensbereiches und einer als einschränkend empfundenen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
    v
    Elektronische Kommunikationshilfen haben die Verständigungsmöglichkeiten von Menschen mit Förderbedarf in "Unterstützter Kommunikation" stark verbessert. Sie sind für viele unterstützt Sprechende zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden.

    Aufbauend auf den theoretischen und praktischen logopädischen Ausbildungsinhalten der LogAPrO werden die Logopäden der BEST-Sabel-Ausbildung professionell in die Lage versetzt, mit Hilfe moderner Medien und Kommunikationstechnologien Kommunikation zu initiieren, zu erhalten, zu verbessern, beziehungsweise wieder herzustellen.

    Der Leistungsumfang der elektronischen Kommunikationshilfen wurde und wird immer weiterentwickelt, ihre Anzahl ist gewaltig gestiegen. Ein schwer überschaubares Angebot ist entstanden. Für Laien und Patienten wird es immer schwieriger, Möglichkeiten und Grenzen der elektronischen Kommunikationshilfen zu kennen und die Einsatzmöglichkeiten und Effizienz eines konkreten Gerätes oder einer bestimmten Technologie für einen potenziellen Nutzer einzuschätzen.

    Die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen bedürfen der Information und müssen beraten werden. Diese Beratung hat verkaufsunabhängig und anbieterneutral zu erfolgen.

    Die Beratung müssen Logopäden als Angehörige einer therapierenden Berufsgruppe leisten.

    Hier setzt bei BEST-Sabel MEDICUM die innovative Ergänzung zum üblichen Curriculum an.

    Dazu wurde vom BEST-Sabel MEDICUM für die Ausbildung zum Logopäden das Fachgebiet "Moderne Medien und Kommunikationstechnologien in der Logopädie" entwickelt:

    • In einem erheblichen Stundenumfang und fachübergreifend haben die künftigen Logopäden die Möglichkeit, sich mit modernen Medien und Kommunikationstechnologien in der Logopädie theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen.
    • Die künftigen Logopäden werden befähigt, auf der Grundlage einer gründlichen diagnostischen Abklärung, effektiv und individuell zugeschnittene Kommunikationshilfen zu planen, diese anzuwenden und deren Effektivität zu dokumentieren.
    • Die künftigen Logopäden lernen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen verkaufsunabhängig und anbieterneutral zu informieren und zu beraten.
  • - v Schwerpunkt fremdsprachlich-berufliche Handlungskompetenz
    Die Vermittlung einer berufsbezogenen fremdsprachlichen Handlungskompetenz in Englisch/Fachenglisch bereitet die künftigen Logopäden darauf vor, grenzüberschreitende Einsatzmöglichkeiten wahrnehmen zu können.
    v
    Die künftigen Logopäden können berufsfeldspezifische Mittel (Fachlexik, fachtextfrequente Grammatik, syntaktische Modelle etc.) gezielt einsetzen, um sich englischsprachige, berufsbezogene Fachtexte zu erschließen und/oder Therapieanweisungen in der Fremdsprache zu geben.

    Dazu gibt es fachenglischen Unterricht und Materialien, die die Arbeit mit internationalen Partnern ermöglichen.

    Die künftigen Logopäden erwerben in der Ausbildung Verständnis, Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Nationalitäten (interkulturelle Kompetenz).
  • - v Schwerpunkt "Musiktherapie"
    “Musiktherapie” – Umfang mind. 80 Unterrichtseinheiten

    • Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über musiktherapeutische Methoden und deren sinnvolle Anwendung in der logopädischen Therapie.
    • Die angehenden Logopäden werden z. B. vertraut gemacht mit Instrumentalimprovisation, Bodypercussion, Stimmimprovisation, Tanz- und Musikwahrnehmung und musikgeschichtlichen Grundlagen
    • Eingebunden wird das Erlernen einfacher Akkorde zur Liedbegleitung auf der Gitarre.