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Aktivitäten und Termine an der BEST-Sabel-Berufsakademie
  • - v Terminkalender
    Juni 2014

    30.06.2014

    16:30-20:30 Uhr

    Workshop "Illustrationsdesign" im Fachbereich Design (Berufsakademie)

    Juli 2014  

    01.07.2014

    08:15-15:30 Uhr

    Touristik-Kolloquium an der BEST-Sabel-Berufsakademie (Verteidigung der Abschlussarbeiten)

    07.07.2014

    16:30-20:30 Uhr

    Workshop "Illustrationsdesign" im Fachbereich Design (Berufsakademie)

    15.07.2014

    16:00 Uhr

    Infotag im Fachbereich Design (Berufsakademie)

    August 2014  

    19.08.2014

    16:00 Uhr

    Infotag im Fachbereich Design (Berufsakademie)
  • - v Aktuelles aus dem Schuljahr 2013/2014

    An der BEST-Sabel Berufsakademie wird es nie langweilig: Tag der offenen Tür, Sportfeste, außerschulische Events, spannende Projekte und wissbegierige Arbeitsgemeinschaften - immer, wenn es etwas Neues bei unseren Schülern gibt, erfahren Sie es hier!

     

     

     

  • - v Tusch-Theater-Projekt mit der Jungen Staatsoper

    Theater und Schule bei BEST-Sabel

     

    Seit November 2012 findet eine Kooperation zwischen der Berliner Staatsoper und der BEST-Sabel-Berufsakademie statt: das TUSCH-Projekt. TUSCH steht für "Theater Und SCHule". Schüler der Berufsakademie stellen dabei in einem Opernprojekt gemeinsam mit der TUSCH-Beauftragen Marie-Luise Pawlitzki, genannt Mimi, ein musikalisches Bühnenstück auf die Beine.

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     Auftritt in der Staatsoper im Schiller Theater

     

    Bilder vom Auftritt in der Staatsoper:

    Die TUSCH-Kooperation zwischen der BEST-Sabel-Berufsakademie und der Jungen Staatsoper Berlin besteht mittlerweile seit mehr als einem Jahr. Gemeinsam mit der Tusch-Projektleiterin Marie-Luise Schünemann haben die Schüler sich im vergangenen Schuljahr mit Themen auseinandergesetzt, die junge Menschen bewegen: Ungerechtigkeit, Identitätssuche und –findung, Sexualität. 

     

    Dabei entstand „WENN DIS_HARMONIE IS“, eine szenisch-musikalische Reise durch die vier Jahreszeiten. Während einige Schüler des Theaterprojekts ihre Ausbildung mittlerweile abgeschlossen haben, durfte sich die Gruppe im neuen Schuljahr über Neuzugang aus der Berufsakademie freuen. Mit neuen, frischen Ideen bringt sie das Stück nun erneut auf die Bühne.

     

    Karten erhalten Sie in der Vorverkaufsstelle der Staatsoper im Schillertheater oder auf der Website der Staatsoper (Preise: 6 €/3 € ermäßigt).

     

     

     

    Besuch beim Tusch-Projekt am 23. Januar 2014


    Ein Besuch beim Tusch-Projekt am 23. Januar 2014 zeigte, dass die Tusch-Gruppe noch immer jeden Donnerstag fleißig am Üben ist. Zu einigen bekannten Gesichtern, die bereits im Schuljahr 2012/2013 Teil des Theaterprojekts waren, haben sich auch ein paar neue hinzugesellt. Noch immer wird einmal in der Woche geprobt, was das Zeug hält. In der Lounge der Berufsakademie darf dann gebrüllt, gerannt, gelacht und geschwitzt werden. Die Slideshow zeigt aktuelle Fotos aus dem Projekt. 

     

     

    Das Tusch-Projekt geht ab 10. Oktober 2013 weiter!


    Die Tusch-Kooperation zwischen der BEST-Sabel-Berufsakademie und der Berliner Staatsoper geht in die zweite Runde! Ab dem 10. Oktober 2013 findet unter der Leitung der Theaterpädagogin Mimi Pawlitzki (Staatsoper) und Sabine Letzybyll und Michaela Blumtritt (Berufsakademie) ein wöchentliches Treffen in der Lounge statt. Natürlich wird die Tusch-Gruppe aus dem letzten Jahr wieder mit dabei sein. Im kommenden Jahr der Tusch-Kooperation soll das Improvisations-Musiktheater eine große Rolle spielen. Alle interessierten Schüler sind herzlich eingeladen!
    Die Treffen finden ab Oktober immer Montags zwischen 19.00 und 21.00 Uhr statt. 

    Am 19. Oktober stellte sich die Tusch-Gruppe aus dem ersten Jahr des Projekts bei den neuen Schülern der Berufsakademie vor und erlaubt einen kleinen Einblick in das Stück "WENN DIS_HARMONIE IS":

     

     



     

    Aufführung: "WENN DIS_HARMONIE IS", Berlin, 12. Juni 2013

     

    Um kurz vor 19 Uhr erreichte der Adrenalinspiegel unserer Tusch-Schüler der BEST-Sabel Berufsakademie am Abend des 11.Juni 2013 den Höhepunkt, denn es wurde ernst: Besucher strömten zur Premiere von „WENN DIS_HARMONIE IS“ in die Aula der BEST-Sabel Oberschule. Wenige Minuten später stand fest, dass hier im Laufe von mehr als acht Monaten etwas Großes auf die Beine gestellt worden ist. Die 50-minütige Inszenierung erlaubte einen tiefgründigen Einblick in die Lebens- und Gefühlswelt junger Erwachsener und beeindruckte durch überzeugend dargestellte Emotionen, eine Prise feinen Humor und bewegende musikalischer Begleitung durch „Recomposed: Vivaldi – Four Seasons“ des zeitgenössischen Komponisten Max Richter. Im Anschluss an Stück ließen es sich die Tusch-Schüler nicht nehmen, allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung zu danken und schließlich Mimi Pawlitzki, Musiktheaterpädagogin an der Jungen Staatsoper Berlin und Projektleiterin von Tusch, auf die Bühne zu holen und den Applaus gemeinsam zu genießen. Auch Rainer O. Brinkmann, Leiter der Jungen Staatsoper, lobte den gelungenen Auftritt. Die zweite Aufführung am darauffolgenden Tag war ebenso ein voller Erfolg und so haben viele Foto- und Videoaufnahmen die schöne Stimmung dieser Tage festgehalten.


     

    Stimmen zum Tusch-Projekt...von unserern Tusch-Schülern aus der Berufsakademie


    Johanna Lexow: „Durch das Tusch-Projekt habe ich eine Menge über Gesprächsführung und Beziehungen gelernt. Es hat meine Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeiten gestärkt, die für mich später im Beruf als Logopädin große Bedeutung haben werden.“
    Julia Mertins: „Je länger wir als Gruppe zusammenarbeiten, desto enger wachsen wir zusammen. Mir persönlich hat die Arbeit in der Gruppe gezeigt, wie vielfältig ich in der Lage sein kann, meinen Körper einzusetzen, wie verschiedenste und auch kleinste Bewegungen auf andere Menschen wirken können.“

     

     

    Jesper Wolfsteller: „Besonders schön finde ich, dass dies ein Ort der Entfaltung ist; jeder kann sich präsentieren, wie und solange er es möchte, und man wird dabei sogar noch bestärkt. Wir finden uns dabei auf einer nonverbalen Kommunikationsebene wieder, weil wir nicht einmal Worte brauchen, um auszudrücken, wie wir uns gerade fühlen. Mimi steht voll hinter uns, unterstützt uns, hat meiner Meinung nach eine super Lehrmethode und ist auch außerhalb des Unterrichts immer gut drauf. Sie hat eine Einstellung und einen Lebensgeist, von dem sich viele eine Scheibe abschneiden sollten!“

     

    Daniel Kausch: „Ich habe zuvor noch nicht die Erfahrung gemacht, an einem Theaterprojekt teilzunehmen und daher habe ich mich, was das Spielen einer Figur angeht, neu entdeckt. Mir hat am besten gefallen, dass ziemlich schnell eine Gruppe entstanden ist und es keine Einzelgänger gab. Dadurch konnte man schnell Freundschaften schließen. Ich bin selbstbewusster geworden.“

     

     

    Elisabeth Ziegler: „Es ist jedes Mal spannend zum Projekt zu kommen, weil die Arbeit mit Mimi und der ganzen Gruppe extrem viel Stoff zum Nachdenken liefert. Außerdem darf man hier rumbrüllen, sich selbst anfeuern, Plastikfolie zerfetzen und andere mit Wasserspritzern nass machen!“

     
    Jessica Korber: „Mir hat besonders die Zusammenarbeit mit allen gefallen. Ich fand es schön, neue Leute kennenzulernen und mal etwas anderes zu erleben. Wir hatten immer Spaß und etwas zum Lachen.“

     







     

     



    Jenny Milkowski: „Das Tusch-Projekt ist eine Erfahrung, die sich lohnt. Nicht nur die theoretische Vermittlung, die immer so lebhaft wie möglich an uns herangetragen wird, ist eine Bereicherung, sondern auch das Erleben der Gruppendynamik und manchmal auch der Trägheit der Gruppe. Besonders beeindruckend war es, dass Mimi uns immer einen Rahmen geben konnte, in welchem wir unsere Inszenierung in gemeinsamer Arbeit entwickeln konnten.“

     
    Yanina Céron: „Der Tag unserer ersten Aufführung hat mir gezeigt, wie schnell eine Gruppe zusammenschmelzen kann. Die Zusammenarbeit mit Mimi würde ich eher als gut geführte Kommunikation bezeichnen, die uns allen Ideen gab, die unser Stück vorantrieben - wie Sprit einen Motor.“

     






     

     



    Carolin Schreiber: „An unserem Projekt hat mir bisher der Masken-Workshop am meisten Spaß gemacht, weil man den Vorher-Nachher-Effekt so schön sehen konnte. Außerdem freue ich mich schon riesig auf unser anstehendes Probenwochenende. Das wird zwar anstrengend, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Mimi für ausreichend Abwechslung sorgen wird.“


    Sandra Schober: „Mir gefällt das Tusch-Projekt sehr gut. Es macht mir Spaß, wenn wir alle unsere Ideen in die Szenen mit einfließen lassen können. Ich habe gelernt, wie man auf andere Menschen wirkt und wie man sich auf der Bühne schminken muss, damit alle im Publikum die dargestellten Emotionen im Gesicht erkennen können.“

     

    Ella Breuer: „Durch Tusch habe ich sehr viel dazugelernt, auf eine neue, spielerische Weise. Ich kann vieles für mich mitnehmen und bin sehr froh, dabei zu sein. Es macht wirklich Spaß!“

     


    Marvin Stapelfeldt: „Das Tusch-Projekt hat mir sehr, sehr gut gefallen. Es hat total Spaß gemacht, die anderen Schüler der BEST-Sabel Schulen kennenzulernen, wodurch wir auch neue Freunde gefunden haben und auch die Zusammenarbeit mit Mimi war fantastisch. Ich denke, ich bin durch dieses Projekt offener und vielleicht auch ein Stück selbstbewusster geworden. Es ist einsame Spitze!“

     

    Robin Stahlschmidt: „Das Tusch-Projekt macht richtig viel Spaß, weil ganz viele Schüler aus unterschiedlichen Ausbildungsbereichen zusammenkommen und durch die gesammelten Ideen und die Kreativität mehrerer ein Musiktheaterstück entsteht. Die Leitung gibt bei uns nichts vor, sondern bringt alles zusammen, was die Schüler interessiert und formt es zu einer Inszenierung.“

     

     

    Marlene Ruiz Kessler: „Das Projekt hat mir die Augen geöffnet für Themen wie zum Beispiel Mobbing oder die Leistungsgesellschaft.“


    Anja Scheuer: „Das Tusch-Projekt gefällt mir sehr gut. Wir entwickeln eigene Ideen und werden dazu angeregt, über uns und unseren Werdegang nachzudenken. Mimi steckt viel Mühe und Liebe in dieses Projekt. Die Zusammenarbeit mit ihr hat uns viele lustige und emotionale Momente beschert. Der lockere Umgang schafft Vertrauen und Mut, an sich selbst zu glauben. Und das ist es, was mir das Projekt bringt: Selbstvertrauen. Der wohl schönste Moment war, als ich eine kleine, selbst erdachte Szene vorgespielt und dafür viele Lacher geerntet habe.“

     

     

    7. Mai 2013

     

    Opernprojekt bei den TUSCH-Festtagen


    Das TUSCH-Projekt zwischen Schülern der BEST-Sabel-Berufsakademie und der Staatsoper geht in die nächste Runde: Nach vielen Montagnachmittagen, die die Gruppe in der Lounge im Gebäude in der Littenstraße probte, formiert sich nun allmählich ein publikumsreifes Bühnenstück. Einen ersten Eindruck der Aufführung bekamen Zuschauer am 7. März auf den TUSCH-Festtagen. Dort zeigten die Schüler mit Mimi Pawlitzki, der Leiterin des TUSCH-Projektes, an ihrer Seite, eine Sequenz aus ihrer Aufführung.

     

    Die ersten Proben nach dem Zusammenfinden der Gruppe Ende des Jahres 2012 zielten natürlich auf die Themenfindung für ein musikalisches Bühnenstück. Unter der fachmännischen Anleitung von Mimi lernten die Schüler sich besser kennen. Schnell stand fest, dass Opern wie „La Traviata“ oder „La Bohèhme“ das Interesse der Gruppe weckten. Die Opern wurden genau unter die Lupe genommen, Themen wurden herausgefiltert und eingegrenzt. Schließlich hatte die Gruppe vier Themen herausgearbeitet, die auf große Resonanz stießen: Jugend, Sexualität, Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit und Identitätssuche und –findung. „Eine Schülerin merkte an, dass diese Themen ja im Grunde einen Ablauf darstellen. Die Gruppe stellte fest, dass die Themen den Ablauf ihrer Entwicklung widerspiegeln und dass sie von jeweils einem Teil stark beeinflusst werden“, erzählt Mimi. Sie suchte nach einem Äquivalent für diese Themen in der Oper und wurde fündig: Die vier Jahreszeiten von Vivaldi waren den vier Themen, die die Gruppe herausgearbeitet hatte, sehr gut anzupassen. Doch irgendetwas passte noch nicht: „Beim Hören der Oper stellte ich fest, dass die Stimmung in der Musik nicht so recht zur Stimmung in der Gruppe passte. Ich suchte weiter und stieß auf die Plattform „Recomposed“, wo zeitgenössische Komponisten alte Komponisten neu interpretieren. Der bekannte Komponist Max Richter hat „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi neu interpretiert. Da wusste ich: Das ist genau das, was wir brauchten!“, berichtet Mimi weiter über die Phase der Themenfindung.

     


    WENN DIS_HARMONIE IS


    Die Schüler entwickeln passend zu den vier Jahreszeiten nun Szenen und erzählen ihre persönlichen Geschichten. Die Jugend, im Speziellen natürlich die Pubertät gilt dabei als Zeit des „Frühlingserwachens“ – der Übergang von der Kindheit zur Jugend. Die Schüler reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit dieser wichtige Phase: Wie habe ich mich gefühlt, als ich „aufwachte“? Was war plötzlich anders? War vorher alles harmonisch und plötzlich nicht mehr? Oder: Ist die Pubertät, eine Zeit voller Tatendrang, Unruhe, Aufbegehren, Unsicherheit und ein Alter, das voller Potenziale steckt, nicht auch eine Form von Harmonie? So entstand der Titel „WENN DIS_HARMONIE IS“ für das Stück, ein klangvolles Wortspiel, dass den Charakter der Ungewissheit über die eigenen Gefühle noch unterstreicht.

     


    Die Arbeit mit den Schülern macht Mimi großen Spaß: „Wir arbeiten sehr konzentriert und kommen gut voran. Besonders gefällt mir die Kommunikation innerhalb der Gruppe“, lobt Mimi die motivierten Schüler der BEST-Sabel-Berufsakademie. Auf dem Weg zur Abschlussaufführung, bei der alle vier Jahreszeiten als musikalisches Sinnbild für einen Abschnitt der Jugend inszeniert werden, bedarf es noch einer intensiven Probephase, die in der Designschule stattfinden wird. Am 11. und 12. Juni schließlich darf das Lampenfieber Höchstformen annehmen: Hier findet die große Aufführung des Opernprojekts statt. Dazu sind natürlich alle BEST-Sabel und deren Freunde und Verwandte herzlich eingeladen!


    Ein besonderer Dank von Mimi geht an die Sozialpädagogin Frau Blumtritt und an die Touristik-Dozentin Frau Letzybyll. Mit einem Riesenengagement stehen die beiden dem Opernprojekt zur Seite und fassen mit an, wo es nötig ist. „Vielen lieben Dank für Eure große Hilfe!“, sagt Mimi.

     

     

    15. Oktober 2012

     

    Startschuss für das TuSch-Projekt!


    Interview mit der TuSch-Projektleiterin Marie-Luise Pawlitzki


    Wer montags zwischen 16 und 18.30 Uhr die Lounge neben der Cafeteria betritt, der wird Zeuge von großem Tatendrang, viel Gewusel, theatralischen Szenen und auch schon einigen musikalischen Einlagen: Hier treffen sich jede Woche Schüler der BEST-Sabel Berufsakademie, Touristik-Dozentin Frau Letzybyll und Sozialpädagogin Frau Blumtritt mit Marie-Luise Pawlitzki, der TuSch-Beauftragten der Jungen Staatsoper und machen vor allem eins: viel Theater! Wir haben mit Marie-Luise (24), genannt Mimi, über TuSch und ihre Arbeit bei BEST-Sabel gesprochen. 


    BEST Orange: Was genau ist eigentlich TuSch?


    Mimi: TuSch ist eine Organisation, die dreijährige Kooperationsprojekte zwischen Theatern und Schulen vermittelt und diese dann inhaltlich und organisatorisch unterstützt. Die Projekte laufen über drei Jahre. Dieses Jahr wurde BEST-Sabel mit der Staatsoper zusammengeführt und als Mitarbeiterin an der Jungen Staatsoper bin ich jetzt hier, um das Projekt zu starten. Wir treffen uns jede Woche montags von 16 bis 18.30 Uhr für den Workshop. 


    BEST Orange: Wie wird der Workshop in etwa ablaufen?


    Mimi: Dafür gibt es kein Patentrezept. Im ersten Jahr gründen wir ein Kernprojekt mit der Gruppe, die dann ein Stück auf die Bühne bringt. Ich habe jetzt bewusst noch kein Thema oder Werk vorgegeben, sondern ich möchte gemeinsam mit den Schülern ein Thema erarbeiten. In der TuSch-Festwoche im März präsentieren alle Gruppen, was sie bisher erarbeitet haben. Ende des Jahres soll ein Konzept stehen, sodass wir in eine intensive Probenphase einsteigen können, um dann die Aufführung zum Schuljahresende hinzukriegen. Außerdem können die Lehrer und Schüler bei Besuchen der Staatsoper und Workshops einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für die verbliebenen zwei Jahre sind weitere Kooperation mit BEST-Sabel und der Staatsoper geplant. 


    BEST Orange: Es ist doch sicher gar nicht so einfach, Schülern das Thema Oper näherzubringen…


    Mimi: Im Workshop setzen wir uns ja intensiv mit dieser Art von Musik auseinander. Und in der Musik geht es immer um Menschen und Themen, die uns alle etwas angehen. So kann jeder Schüler einen Zugang zur Opernmusik finden. Gerade die Oper ist ja im Gegensatz zum Theater in dieser Generation schon etwas Besonderes, was ein archaisches Image hat und manchmal etwas elitär wirkt. Dabei beinhaltet sie so viele zeitlose Themen, die uns alle betreffen. Dies gemeinsam herauszufinden und hier einen ersten Schritt zu machen, ist auch Ziel des Projekts. 

    Es geht außerdem weniger darum, am Ende ein künstlerisch vollkommenes Produkt zu erstellen. Viel wichtiger ist es, den Schülern zu zeigen, was es alles für Möglichkeiten gibt, sich auszuprobieren. Ich möchte gemeinsam mit den Schülern eine weitere Lernplattform schaffen für Themen, die vielleicht im Unterricht keinen Raum haben. Und das Musiktheater bietet dafür unheimlich viele Möglichkeiten.



    BEST Orange: Wie entsteht das eigentliche Stück dann?


    Mimi: Ich versuche, ganz unvoreingenommen zu sein und darauf einzugehen, was die Schüler sich wünschen. Ich finde, es macht auch keinen Sinn, jemandem etwas vorzusetzen. Man braucht immer Anknüpfungspunkte und am besten lernt man, wenn ein Thema einen selbst emotional betrifft. Genau diese Stellen wollen wir finden und vielleicht finden wir ja auch etwas, was die ganze Gruppe nicht nur mit der Oper verbindet, sondern auch untereinander. Ich bin schon sehr gespannt, was das sein wird!
    BEST Orange: Zum Schluss musst Du uns natürlich noch verraten, welche Deine Lieblingsoper ist!


    Mimi: Oh, das ist schwer (lacht)! Ich habe einen Lieblingskomponisten, das ist Puccini. Er drückt so richtig schön auf die Tränendrüse und ich liebe es, wenn Opern voller Leidenschaft sind. In seiner Oper „La Bohème“ trägt die Hauptfigur meinen Namen, Mimì. Außerdem kann ich mich so gut mit dem Leben der Künstlerbande identifizieren…Ja, ich muss „La Bohèhme“ meine Lieblingsoper nennen! 


    Vielen Dank für das Interview!
    (Das Interview führte H. Vangermain)

  • - v Ausbildungsberatung

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    BEST-Sabel-Ausbildungsberatung

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    Tel.: 030 42849191

    E-Mail: beratung@best-sabel.de

  • - v Archiv: Aktivitäten der vergangenen Schuljahre

    Hier finden Sie alle Aktivitäten, Projekte und Exkursionen, die in den vergangenen Schuljahren an der BEST-Sabel Berufsakademie stattgefunden haben.